Wir über uns

Wer wir sind

Wenn wir nicht gerade in Venedig auf Recherche sind, leben und arbeiten wir als Sozialpädagogin und Informatiker in München.

Geboren wurde unsere Idee in Venedig an Silvester 2001. Auf unsere Reise hatten wir einen, wie sich schnell herausstellte, ziemlich schlechten Krimistadtplan mitgenommen. So begannen wir auf eigene Faust, anhand eines Donna-Leon-Romans die Hauptschauplätze wie die Questura oder Brunettis Wohnung zu suchen. Die Beschreibungen in den Romanen sind sehr detailliert und, auch wenn sie bisweilen Widersprüche enthalten, so entsprechen sie doch häufig dem tatsächlichen Stadtbild Venedigs. Begeistert davon, wie viel wir entdecken konnten, beschlossen wir das Ganze systematisch anzugehen, und „Brunettis Venezia“ nahm Gestalt an.

Wie wir arbeiten

Zu Beginn lasen wir alle Romane von Donna Leon und erzeugten eine große Datenbank, in die wir die beschriebenen geographischen Daten aufnahmen. Die uns am bedeutendsten erscheinenden Einträge flossen in unser erstes Produkt, den thematischen Stadtplan, Brunettis Venezia. Nachdem mehrere Verlage unsere Idee zur Vermarktung abgelehnt hatten, lernten wir, eine eigene Homepage zu basteln und gründeten unseren kleinen e-Shop. Im Sommer 2003 war es dann so weit und wir konnten die erste Version unseres Stadtplanes auf den Markt bringen. Als wir bei einem weiteren Venedig-Aufenthalt die Schauplätze auf ihre Authentizität hin überprüften, kam uns die Idee, einige durch einen thematischen Spaziergang zu verbinden, und so entstand unser erster Spaziergang: Brunettis Weg zur Arbeit. Nach und nach entwickelten und entwickeln wir weitere Spaziergänge und Vaporettotouren, die wir alle mindestens einmal jährlich vor Ort ablaufen bzw. -fahren.

Da wir immer nur sehr kleine Auflagen drucken, können wir mehrmals im Jahr aktualisierte Versionen erzeugen, in die neue Erkenntnisse aus eigenen Recherchen und Hinweise unserer Leser, mittlerweile auch zu den Verfilmungen der Romane, eingehen.

Doch wir wollten auch den „Daheimbleibenden“ etwas anbieten und ihnen die Schauplätze anhand von Fotografien näherbringen. Das haben wir dann in unserem kleinen Kompendium „Auf den Spuren von Commissario Brunetti“ realisiert und konnten für dessen Umsetzung auch einen sehr engagierten Verleger gewinnen.